Feline Literatur

Katzen-

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Die Lauscherin im Beichtstuhl

Eine Klosterkatze ermittelt

Dieses Buch von Andrea Schacht sollte in dem Buchregal eines jeden felinen Menschen stehen. Es erzählt aus der Perspektive der Klosterkatze Mirza, was im Jahr des Herren 1502 im Kloster Knechtstedern passiert: Eigentlich hat Mirza es gut. Sie hat ihren eigenen Bibliothekar Pater Melvinius und nicht nur er ist ihr freundschaftlich zugetan. Doch dann ziehen Gewalt und Verderben in das idyllische Kloster ein. Es kommt sogar zu einem Mordversuch. Die Lösung aller Probleme und die Erklärung für viele Irrungen liegt in der Vergangenheit und nur Mirza kann alle Zusammenhänge erkennen. Ein phantastisches Buch über die Lebensklugheit und Beobachtungsgabe einer Katze und noch dazu spannend geschrieben. Erschienen bei Blanvalet.

 

 

 

 

MacTiger –

Ein Highlander auf Samtpfoten

Noch ein Andrea Schacht Buch, das für Katzenfreunde geschrieben wurde. Aber nicht nur die kommen auf Ihre Kosten, auch Geisterfreunde und Romantiker sollten bei diesem Buch zugreifen: Schlosskater MacTiger wurde im Jahr 1744 auf Drumnadruid Castle in Schottland hinterrücks ermordet. Seither geht sein Geist im Schloss um. Auch noch in unserer Zeit, als Margarit in dem zum Schlosshotel umgebauten Gemäuer Urlaub macht. Sie spürt die Anwesenheit des Geistes und gemeinsam lassen sie sich auf ein Abenteuer ein. Spannen und romantisch bis zum Schluss, und trotz Geist nur ein wenig gruselig. Erschienen bei Blanvalet.

 

Die Nacht der roten Katze

Wer gerne feine englische Krimis ließt, der kommt hier voll auf seine Kosten. Catherine Ashley Morgan entführt den Leser in ein englisches Dorf auf dem Land, in dem es so langweilig sein soll, dass Christine dort in Frieden arbeiten kann. Doch dann stirbt ihr Nachbar und die Polizei mag so gar nicht ermitteln. Und warum hat der Nachbar ihr seine Katze quasi aufgedrängt? Und wer wird verfolgt, die Katze oder Christine? Was das Dorf zu verbergen hat, kann Christine nur entdecken, wenn sie überlebt, und das wird auf einmal gar nicht so einfach. Und natürlich spielt die hübsche rote Katze eine wichtige Rolle. Sehr lesenswert. Erschienen im Weltbild Taschenbuchverlag.

 

 

Pantoufle

Ein Kater zur See

Wer Katzenbücher mag, der kommt an Andrea Schacht nicht vorbei. Auch mit diesem Roman zeigt sie, dass sie die ungekrönte Königin der schnurrenden Literatur ist. Sie erzählt die Geschichte von Kater Pantoufle, der seiner Menschenfreundin Janed so verbunden ist, dass er sogar mit ihr eine Seereise in die neue Welt antritt. An Bord des Dampfschiffes gibt es für den kleinen Kater viel zu entdecken, so lernt er zum Beispiel eine echte Großkatze und ihren Dompteur kennen, und rettet den Lebenstraum seiner Menschin. Was wäre das Leben nur ohne Kater! Mit diesem Werk schrieb Andrea Schacht das perfekte Buch für ein verregnetes Wochenende: Einfach mit Katze auf das Sofa setzten und träumen. Erschienen bei Blanvalet.

 

Die Bildrechte an den Büchern "MacTiger- Ein Highlander auf Samtpfoten" und "Die Lauscherin im Beichtstuhl" und "Pantoufle" liegen bei dem Verlag Blanvalet. Die Bildrechte an den Büchern "Jägermond, Im Auftrag der Katzenkönigin" und "Jägermond, Im Reich der Katzenkönigin" liegen bei dem Verlag Penhaligon. Die Bildrechte an dem Buch "Die Nacht der roten Katze" liegen beim Weltbild Taschenbuchverlag. Die Bildrechte an dem Buch "Schnurr mir das Lied vom Tod" liegen beim Piper Verlag. Die Bildrechte an "Katzengold" und "Katzenmond" liegen beim Aufbau-Verlag. Die Bildrechte an "Elvis hat das Gebäude verlassen" liegen beim Ullstein Taschenbuchverlag.

Lesestoff!

Katzen und Bücher gehören zusammen wie Milchreis und Zimt oder Batman und Catwoman. Wir lesen und liegen auf Büchern, und einige berühmte Vertreter der felinen Rasse kommen in Büchern vor oder schreiben sie sogar! Hier einige feline Buchempfehlungen von uns:

 

Bob, der Streuner

Die Katze, die mein Leben veränderte

Dieses Buch ist ausnahmsweise keine Fiktion. Autor James Bowen war Straßenmusiker in London und hatte es gerade aus der Obdachlosigkeit heraus geschafft, als Kater Bob sich entscheidet, bei ihm zu bleiben. Die Freundschaft des Katers gibt ihm die Kraft, sein früher von Drogen beherrschtes Leben neu zu sortieren. Offen und ehrlich schreibt er, wie es sich anfühlt, am Rande der Gesellschaft zu leben, und wie gut es tut, von einem Kater akzeptiert und unterstützt zu werden. Erschienen bei Bastei Lübbe.

 

 

 

 

Katzengold

Kater Serrano ermittelt

Dieses Buch von Christine Anlauff setzt Maßstäbe. Es ist der erste Band von bisher drei Romanen über Kater Serrano und Kommissar Liebermann und auch wenn er wirklich ganz hervorragend ist, so schafft es die Autorin doch, sich mit den beiden folgenden Büchern nochmals selbst zu überbieten.

Kater Serrano lebt in Berlin. Er ist Principes, also Vorstand seines Reviers und daher obliegt es ihm, für Ordnung zu sorgen. Katzendamen und ihre Wünsche machen es ihm nicht leichter, und erst recht nicht der Tod seiner Geliebten. Zu dieser Zeit zieht der Mensch mit dem schlurfenden Gang in Serranos Straße: Liebermann. Der Kommissar muss einen Mord aufklären, an einem Menschen, versteht sich. Der Mensch gibt nicht viel auf Katzen, und der Kater mag Menschen nicht, und trotzdem unterstützen sie einander bei ihrem Versuch, wieder Ordnung in die Welt zu bringen.

Das zweite Buch heißt „Katzengold“ und setzt die Nichtbeziehung von Serrano und Liebermann beschwingt fort. Beide Bücher sind im Aufbau Verlag erschienen. „Schnurr mir das Lied vom Tod" ist der dritte Teil und bei Piper erschienen. Und alle drei sind sie unbedingt lesenswert.

Elvis hat das Gebäude verlassen

Max Zadow mag keine Katzen. Oder besser: Er mochte keine Katzen. Doch dann zieht Elvis bei seiner Freundin ein. Und da Max mit seiner Freundin zusammen wohnt, wohnte er von jetzt auf gleich auch mit einem Kater zusammen. Elvis ist von nun an ein Familienmitglied und fordert Zeit und Aufmerksamkeit. Und schleicht sich sogar in das Herz des Erzählers.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet über all die großen und kleinen Dinge, die so passieren, wenn Mensch und Katze sich aneinander gewöhnen. Die Idee zur Story ist nicht neu, wird aber durch Wortwitz, Humor und vor allem durch die Fähigkeit des Autors über sich selbst zu lachen zu einem grandiosen Ausnahmebuch. Max Zadow schafft es, aus etwas alltäglichem im Leben eines Katzenmenschen eine großartige, lustige Geschichte zu spinnen. Wenn man selbst ein Katzenmensch ist, lacht man sowohl über den Autor und Erzähler als auch über sich selbst. Denn wer ist noch nicht nachts im Pyjama mit der Taschenlampe durch den Garten gelaufen und hat versucht, die eigene Katze vor einer Fremden zu beschützen? Wenn man Max Zadow dann fragt, ob der Angreifer weg ist, so antwortet er: „Nein (sie ist nicht weg), sie hat mich überwältigt und bedroht mich mit meiner eigenen Wasserpistole. Sie fordert eine Palette Katzenfutter in unmarkierten Dosen. Aber nicht das billige Zeug. Außerdem möchte sie einen Fluchtkatzenkorb!“

Ein wirklich sehr lesenswertes Buch mit hohem Unterhaltungswert. Sowohl für Menschen mit Katzen, als auch für die weniger glücklichen Menschen ohne Katze. Erschienen im Ullstein Taschenbuch Verlag.