Kurz an die Mosel

Katzen-

göttInnen

Kurz an die Mosel!

Guten Tag, hier schreibt Siddhartha. Shasti sagt, ich habe beim letzten Mal alles richtig gemacht, darum darf ich über diesen Urlaub berichten.Ich fühle mich geehrt.


Tag 1:

Marsberg bis zum Weingut Emmerich am Rhein


Also, dieser Urlaub beginnt ganz entspannt. Es ist super sonnig bei uns und sehr warm, darum lassen wir alle es ruhig angehen. Die Menschen lassen sich Zeit beim Einpacken und wuseln, und erst, als die Mittagswärme vorbei ist steigen wir alle ein. Wir Vierbeiner tragen unsere neuen Geschirre und ich fahre auf dem Schoß der Menschin auf dem Beifahrersitz los. An meinem Geschirr ist eine Schlaufe, da kann die Menschin den Anschnallgurt festmachen. Wenn ich den Platz wechsel, dann macht sie einfach den Anschnallgurt ab und den neuen Anschnallgurt dran. So sind wir immer angeschnallt. Morgana kommt irgendwann dazu und so sitzen wir gemeinsam auf dem Schoß der Menschin auf dem Beifahrersitz. Ich probiere es auch mal kurz aus wie es so ist auf dem Fahrerschoß zu sitzen, aber das findet der Mensch nicht so prickelnd. Schade eigentlich. Wenn ich nicht auf dem Schoß des Fahrers sitzen darf, dann sollte ich wohl selbst den Führerschein machen.... das muss ich nach dem Urlaub dringend mal googlen.....

Heute fahren wir eine recht lange Strecke am Stück. Unterwegs regnet es in Strömen und dann scheint wieder die Sonne. Wir landen auf dem Parkplatz eines Weingutes am Rhein. Für die Menschen gibt es eine Flasche gekühlten Weißwein und für uns Tunfisch. Der Abend ist gemütlich. Wir gucken Fernsehen und kuscheln.



Tag 2:

Weingut Emmerich am Rhein nach Erden an der Mosel


Die Nacht im Alcoven war gemütlich und fast schon zu kurz. Wir fahren los,um uns mit den gleichen Menschen zu treffen, die zuhause neben uns das Haus haben. Die werden in den kommenden Nächten auch neben uns das Womo haben. Doppelnachbarn sozusagen. Nach einem kurzen Stopp an einem Supermarkt fahren wir auf einen großen Campingplatz direkt an der Mosel. Wir stehen auf einer großen Wiese mit Blick auf den Fluss und alle Menschen sind fasziniert von uns Womokatzen. Außerdem gibt es hier Hunde. Den einen Hund kennen wir schon, der wohnt ja nebenan. Das ist Paula, aber die ist echt gut drauf. Ganz entspannt und ruhig, und ich glaube die kann auch schnurren, oder zumindest versucht sie das. Sie liegt neben ihren Menschen und wird gekrault, und dann macht sie durchgehend so Geräusche. Wenn sie noch etwas übt, dann klingt ihr Schnurren schon nicht schlecht. Außer Paul gibt es hier noch so einen kleinen schwarz weißen Hund. Der ist auch ok, nur unsere völlig angstfreie Shasti irritiert den armen Kerl total. Er hat wohl noch nie so eine coole Katze wie meine Mitbewohnerin gesehen.

Die Menschen setzten sich mit vielen anderen Menschen gemütlich zusammen und wir können uns aussuchen was wir so machen. Ich mag es sehr, wenn die Menschin mich mit raus nimmt und auf ihren Schoß setzt. Dort verbringe ich viel Zeit. Im Schatten, ich werde gekrault, die Mosel fließt vor meiner Nase vorbei.... Was will Kater mehr.

Am ersten Abend wird gegrillt. DAS ist super. Wir bekommen unseren Anteil in den Schatten geliefert. Sehr lecker.



Tag 3: Erden an der Mosel


Heute machen wir alle eigentlich nix. Wir schlafen lange und sitzen viel im Schatten. Die Menschen bauen uns unter dem Tisch im Womo eine Höhle mit Klimaanlage. Das ist lustig: Wenn ich unter dem Tisch bin ist es kalt, wenn ich drei Schritte weiter mache ist es warm. Shasti verbringt viel Zeit vor der Klimaanlage und auch Morgana läßt sich dort die Schnurrhaare gelegtentlich vom kühlen Luftzug durcheinanderwirbeln, aber ich mag es warm. Ich sitzte mit der Menschin draußen und werde gekrault.

Morgana macht einen Spaziergang über den Platz und entdeckt dann einen sehr schönen Platz unter dem Womo der Doppelnachbarn. Sie setzt sich dort gemütlich auf eine Stange und macht ihren Mittagsschlaf. Das finden die Menschen komisch und machen sich Sorgen um die Kleine. Nach einer Weile kriecht der Mensch zu Morgana unter das Womo und guckt was sie so macht. Sie macht nix, sie fühlt sich wohl. Aber Menschen sind komisch, die verstehen das nicht und darum versucht er sie da raus zu holen. Das ist nicht in Morganas Sinn und darum kriecht sie weiter in das Womo. Und der Mensch ihr hinterher. Das machen sie ne ganze Weile. So sind die zwei wenigstens beschäftig. Irgendwann erbarmt Morgana sich dann und kommt raus. Die Menschin und ich haben derweil ein paar Chips gegessen und uns das Schauspiel angeguckt. Ein sehr entspannter Tag also.

Am Abend wird wieder gegrillt. Aber diesmal hat einer der Nachbarn Scampispieße!!! OMG!!! Leute, ich sags Euch: Besser geht es nicht!!! Großartig!!!! Einfach nur großartig! Und weil auch diese Nachbarn sehr, sehr nette Menschen sind bekommen wir eine riiiiiiiiiiiiesen Portion ab!!!! Traumhaft!! Auch hier nochmal ein großes Dankesehrschnurren für den edlen Scampispender!



Tag 4:

Erden an der Mosel über

das Ruhrgebiet nach Hause


Heute verlassen wir den schönen Campingplatz schon wieder. Alle packen zusammen und schwup, sind wir weg. Auf dem Weg halten wir noch bei einem Winzer und die Menschen kaufen Wein und dann gehts ins Ruhrgebiet. Shasti ist hier geboren, aber Morgana und ich sind ganz fasziniert von den vielen Menschen und Autos und den riiiiiiiiiiiiiiiiiesigen Häusern. Hier schmeißen wir die Menschin bei Ihren Eltern raus und fahren mit dem Menschen zu seiner Schwester. Aber da sind mir zu viele Leute im Garten, da gehe ich nicht raus. Erst als es kühler wird fahren wir wieder Heim. Unsere Doppelnachbarn sind schon da. Morgana und ich gehen einen große Runde durch unser Revier. Das waren spannende Tage, mal sehen, was der nächste Urlaub so zu bieten hat.




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Alles wird gut, ich mag Kekse.